Loket / Tschechien am 07./08.10.2010

 

Am Freitag Mittag haben wir uns auf den Weg nach Loket gemacht. Das kann ich euch sagen es war ganz schön hektisch.

Vormittag war ich noch in der Schule dann standen wir ewig im Stau und zu guter letzt war die Rennstrecke bescheiden ausgeschildert (Baustellen  usw.), so dass wir erst gegen 17.30 Uhr endlich dort ankamen. Trotz alle dem konnte ich die Anmeldung und Maschinenabnahme noch erledigen.

Da es am Freitag schon den ganzen Tag geregnet hat war ich sehr auf die Strecke und dessen Zustand gespannt. Der Wettergott hatte an diesem Wochenende kein Erbarmen mit uns und ließ schütten wie aus Eimer also fing ich an meine Helme und Brillen zu präparieren

Am Samstag das erste freie Training war richtig super. Da nur Wasser auf der Strecke war haben sich noch keine Spurrillen raus gefahren und ich hab mich  richtig wohl auf meinem Bike gefühlt

Zum Quali-Training hatte sich seitens Wetter und auch Streckentechnisch nichts geändert, so das ich mit dem Startplatz  8 sehr zu frieden war .

Der 1. Lauf, der 1. Start die Reaktion an der Rampe waren richtig gut. Etwa 10 Meter
hinter der Rampe blieb ich fast im Schlamm stecken, so das ich einiges an Meter gegenüber den anderen  verlor. Etwa 2 Runden vor Schluss war meine Brille so voller  Schlamm das das Roll – off nicht mehr funktionierte .Also fuhr ich in die Helferbox und ließ mir eine andere Brille geben. Allerdings viel ich dadurch von Platz 10 bis auf 15 zurück. Ich war ziemlich sauer das ich wieder einmal Probleme mit meiner Brille hatte aber ohne zu fahren war mir einfach zu riskant.

Als ich mir dann die Rundenzeiten vom Verlauf des Rennens angesehen habe war ich mit meiner Leistung und der Kondition nach der langen Verletzungspause sehr zu frieden, denn ich fuhr die 5 schnellste Rundenzeit.

Am Sonntag im Worm-up hatte ich schon so meine Probleme. Die Strecke war sehr tückisch da es nicht mehr regnete und sich viele Kanten raus gefahren hatten.

Der Start zum 2 .Lauf  hätte besser sein können denn hier war die Devise „guter Start halbe Miete“ denn die Strecke gab nur etwa eine Spurbreite von 30 cm her .So etwa zur hälfte des Rennens verkeilte sich ein Stein in meiner linken Fußraste den ich während der Fahrt nicht raus bekam. Es war ein schweres Fahren weil man keine richtige Kontrolle übers Bike hatte. Daher fuhr ich etwas auf Sicherheit und wurde am Ende
noch 14.

Eure Anne#111